viele designer machen denselben fehler: sie zeigen alles was sie je gemacht haben. ein starkes portfolio braucht keine 50 projekte – sondern die richtigen 8-12.
qualität schlägt quantität
lieber 8 herausragende arbeiten als 30 mittelmäßige. jedes projekt muss einen grund haben, dort zu sein.
was gehört rein?
zeig vielfalt, aber bleib fokussiert. wenn du ui/ux designer bist, brauchst du keine logo-designs von vor 3 jahren. wähle projekte, die deine spezialisierung unterstützen.
jedes projekt sollte zeigen:
struktur die funktioniert
kurze einleitung wer du bist, dann direkt zu den projekten. jedes projekt braucht kontext: welches problem gab es? wie hast du es gelöst? was war das ergebnis?
skip die lange "über mich" seite. niemand liest sie. deine arbeit erzählt die geschichte.
klare struktur > kreatives chaos
case studies > pretty pictures
recruiter und kunden wollen verstehen wie du denkst. zeig deinen prozess: research, sketches, iterations, final solution.
technische basics nicht vergessen
ladezeiten unter 3 sekunden. mobile-optimiert. keine kaputten links. klingt banal, aber viele portfolios scheitern hier.
nutze platforms wie behance oder dribbble, aber hab auch eine eigene domain. zeigt professionalität.
pro-tipp
erstelle verschiedene versionen für verschiedene jobs. agency work? zeig teamwork und deadlines. freelance? zeig autonomie und kundenkommunikation.
häufige fehler
zu viel text. niemand liest absätze über deine design-philosophie. kompakte bullets statt langen erklärungen.
veraltete arbeiten zeigen. wenn deine neuesten projekte nicht deine besten sind – mach bessere projekte bevor du bewirbst.
fehlender kontext. "ich hab das gemacht" reicht nicht. erkläre das warum und wie.
"dein portfolio ist kein archiv. es ist ein sales pitch."
updates nicht vergessen
setze dir einen reminder: alle 3 monate checken, ob noch alles relevant ist. skills entwickeln sich, portfolio muss mithalten.
neue project? tausch das schwächste alte aus. konstante evolution statt einmal aufsetzen und vergessen.